Heir of Storms
Cover:
Wunderschön, mit tollen Details, einem noch schöneren Farbschnitt und passend zum Inhalt.
Schreibstil:
Der Schreibstil war ab und an ziemlich anstrengend durch seine vielen kurzen Sätze.
Inhalt:
Ich muss sagen, dass meine Erwartungen an das Buch in keinsterweise übertroffen wurden. Vielleicht waren sie zu hoch, aber leider versprach schon der Klappentext ein ganz anderes Bild der Geschichte.
Unsere Hauptprotagonistin war Jahrelang eingesperrt in ihren eigenen vier Wänden - zum eigenen Schutz. Sie hat keinen Charakter, ist eine graue Maus und kann sich nicht beweisen.
Die Liebesgeschichte kommt mir eher vor, als hätte die Autorin anfangs nicht gewusst, was sie will. So gut wie nicht vorhanden und lässt meiner Meinung nach die Protagonistin naiv wirken.
Generell wirkt einiges nicht ganz durchdacht und auch das mobbing unserer Protagonistin ist bodenlos. Sie ist nicht ausgehärtet, sondern wirkt dadurch nicht weniger naiv. Sie wurde behütet und macht zwar eine Entwicklung durch, aber eine, die ihr einfach etwas Charakter einbläut. Generell was ziemlich offensichtlich ist, wird von der Protagonistin ignoriert und wird dann ins vergessene geschoben.
Die Wendungen am Ende waren zwar ganz gut, machten es aber zu keinem Highlight. Dafür könnte das World Building noch mal viel mehr ausgearbeitet werden.
Fazit:
Ein Buch, welches man lesen kann, wenn man nicht zu hohe Erwartungen an die Lovestory und an das Buch generell hegt.
Für mich leider sehr enttäuschend aber es lässt einiges offen und vielleicht erfährt man im 2. Teil etwas mehr.
3/5 Sterne



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