Limerence
Cover:
Ich liebe das Cover und dessen Gestaltung! Auch der Farbschnitt rundet das ganz noch mal ab und die Namensgebung zu der Protagonistin ist auch deutlich zu sehen.
Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil wunderbar unterhaltsam und erfrischend. Detailreich und sarkastisch, perfekt im Einklang der Protagonistin und ihrer Gedanken Welt.
Inhalt:
Das Buch ist vor allem eins: toxisch. Egal wo man hin schaut, dass Buch trieft nur so vor Manipulation durch einfache Worte. Dabei ist es vollkommen egal, von wem die kamen.
Die Geschichte selber begann mit einem knall - ein Mord - den Poppy nicht so einfach los lässt und sie in eine kleine Detektiv Arbeit schiebt. Dabei hat sie vor allem Adrian im Auge, der Masken über Masken nur so zu tragen scheint - aber irgendwie scheint sie dahinter blicken zu können.
Poppy ist unscheinbar, ein Geist und doch nimmt sie kein Blatt vor dem Mund. Sie hat bereits viel hinter sich und hat alles dafür gegeben, an diese Privat Schule zu gelangen. Sie ist zielstrebig und lässt sich dabei nicht von ihrer Mutter runterziehen. Poppy hat das Buch unterhaltsam gemacht und vor allem ihre Gedankengänge waren wirklich Gold wert.
Adrian ist ein Kontrollfreak durch und durch. Er setzt Masken aus, versteckt seine Intensionen und ist hinter diesen ein ganz anderer. Gefühle scheinen ihm komplett fremd zu sein.
Die beiden gemeinsam? Findet es heraus aber es wird nicht langweilig.
Die Spannung, die Geheimnisse, die Taten und vor allem das düstere hinter allem ist gut durchdacht und erschafft einen soliden sog, wodurch es schwer war das Buch beiseite zu legen. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und hatten alle ihre Macken und ihre Facetten. Das Buch endet anders als ich erwartet habe und dadurch möchte ich wissen, wie es weiter geht zwischen Poppy und Adrian.
Fazit:
Mörderisch, toxisch und manipulativ. Diese Wörter beschreiben das Buch ganz gut und doch war es schwer, dass Buch aus der Hand zu legen.
4/5



Kommentare
Kommentar veröffentlichen